Ganz gleich, ob in einer Partnerschaft, in der Gesamtgesellschaft oder unter Nationen: Ohne Dialog, ohne wirkliche Kommunikation gibt es keine Problem- und Konfliktlösung. Das ist zwar eine Binsenweisheit, doch wird diese Erkenntnis auch tatsächlich und überall dort umgesetzt, wo Individuen Tag täglich auf einander treffen?
Wie ist es z.B mit der ungefilterten Kommunikation in den Betrieben bestellt, wo bis heute Information häufig mit Kommunikation verwechselt wird, und alte hierarchische Strukturen auch dann munter weiter leben, wenn sie Fortschritt und Wachstum im Weg stehen?
Sicher: Hierarchien sind unverzichtbar. Aber nicht immer und überall. Klar, dass einer letztendlich das „Sagen“ haben muss, weil er besondere Verantwortung trägt. Aber wo steht geschrieben, dass sich Entscheidungsprozesse ohne Dialog, ohne Diskussion, ohne Pro und Kontra vollziehen müssen? Sozusagen nach dem Prinzip von Befehl und Gehorsam - ausgeheckt im „Stillen Kämmerlein“ der Chefetage?
Bei diesem Dilemma setzt die Zukunftskommunikation an: an den alt hergebrachten Schranken eines ungehinderten Meinungs- und Ideenflusses.
Mit dem viel zitierten Web 2.0 und seinen dialogorientierten Tools stehen längst praxiserprobte Instrumente zur Verfügung, um kontraproduktive Barrieren zu beseitigen. Gerade in der Wirtschaft: Horizontal als Meinungs- und Erfahrungsaustausch der bislang auf Einzelkämpfertum getrimmten Außendienstmitarbeiter; diagonal als Kommunikationsmedium quer durch das gesamte Unternehmen und schließlich vertikal als der kürzeste aller Wege zum Management und zur Unternehmensleitung. Wir nennen das „Zukunftskommunikation“: Hier werden aus anonymen Daten Persönlichkeiten, die sich artikulieren, Kritik und Zustimmung äußern, und (was dabei wohl am wichtigsten ist) hoch motiviert mit gestalten und sich endlich ernst genommen fühlen.
Diskussionsplattformen, Foren, Podcasts (ganz gleich, ob audio oder video), Wikis, Blogs und viele andere Instrumente des ungefilterten Dialogs, sie alle machen das World Wide Web endlich zu dem, was es idealer Weise sein sollte: zu einem Marktplatz der Meinungen, zum Forum einer Wissensgesellschaft und Agorá des gesellschaftlichen Diskurses. Und manchmal auch ein klein wenig zu einem ‚vanity fair“ - zu einem elektronischen „Jahrmarkt der Eitelkeiten“. Auch das muss erlaubt sein.
Diese Ressourcen für die Unternehmenskommunikation im Sinne einer Zukunftstechnologie zu nutzen, das hat sich Lingner Consulting für die kommenden Jahre auf die Fahnen geschrieben. Das System „Unternehmen“ ganzheitlich zu begreifen heißt, Produkt, Mitarbeiter und Kunde kommunizieren lassen. Überzeugen, statt überreden. ‚Human ressources‘ ausschöpfen. Zum Nutzen aller. In dieser Idee sieht Lingner Consulting seine Aufgabe. Gestern, heute und in Zukunft.
